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Schutz vor Inflation
Erstklassigen Schutz vor Inflation bieten deutsche Wohnimmobilien. Die Zeichen stehen auf Inflation: Der Staat verschuldet sich, um die Konjunkturprogramme zu finanzieren, die niedrigen Leitzinsen machen das Geld billig und die Europäische Zentralbank (EZB) pumpt weiter regelmäßig große Geldsummen in die Wirtschaft, um die Liquidität zu erhöhen. Erst kürzlich waren es innerhalb weniger Stunden 440 Milliarden Euro – das sind pro EU-Bürger 1300 Euro. Noch bestehe zwar kein Risiko für die Preisstabilität, sagen Experten. Aber schon mittelfristig kann es durch Preissteigerungen zu Inflation kommen. Wenn die Wirtschaft in einigen Jahren wieder anzieht, dann steigen die Preise rasant. Diese Gefahr besteht in den nächsten fünf bis zehn Jahren. Ein Rendite-Vergleich zwischen deutschen Wohnimmobilien und Aktien in den letzten 13 Jahren ergab: Mit Ausnahme von 2004 hatte die Anlageform Wohnimmobilie unter Berücksichtigung der Preissteigerung immer die Nase deutlich vorn. Insgesamt erzielten die Anleger mit deutschen Wohnimmobilien in der Zeit von 1996 bis 2008 einen inflationsbereinigten Ertrag von rund 50 Prozent – hauptsächlich aus Mieteinnahmen. Immobilien bleiben auch perspektivisch eine sichere Anlage: Denn bei einer steigenden Inflationsrate erhöhen sich traditionell auch die Mieten. Laut Wirtschaftsforschungsinstitut Empirica sind bereits im ersten Quartal 2009 in sechs von zehn deutschen Städte die Mieten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen – in den großen Metropolen sogar um knapp 20 Prozent. Günstige Finanzierung Für den Erwerb einer Immobilie spricht derzeit Vieles: Die Hypothekenzinsen liegen nahe ihrem historischen Tiefstand und sind im langjährigen Vergleich extrem günstig. Preise für Wohnungen und Häuser sind moderat und die Anlage in Beton gilt hierzulande als besonders sicher. |